1. Gehen Sie nie ohne einen aktuellen Virenscanner und ohne
eine Firewall ins Internet. Achten Sie darauf, das Antivirenprogramm und
Firewall immer auf dem neuesten Stand sind. Die in Windows XP integrierte
Firewall ist nicht ausreichend. Einen guten und kostenlosen Virenscanner
erhalten Sie hier. Eine gute und kostenlose Firewall erhalten Sie hier.
2. Halten Sie ihr Betriebssystem immer auf dem neuesten
Stand. Aktivieren Sie die automatische Updatefunktion bei Windows-XP und Windows
Vista. Installieren Sie, unbedingt das Servicepack 3 bei Windows XP und
Servicepack 1 für Windows Vista. Beide erhalten Sie über das Windows-Update auf
der Microsoft Homepage. Benutzen Sie nur Original Software !
3. Speichern Sie wichtige persönliche Daten nicht auf der
selben Systempartition auf der das Beriebssystem läuft (i.d.R. Partition C:/).
Speichern Sie wichtige Daten immer auf einer separaten Partition. Bestenfalls
liegt diese Partition auf einer zweiten Festplatte. Dies kann auch ein externes
Gerät sein. Sollte Ihre Festplatte zur Zeit nicht in mehrere Partitionen
unterteilt sein, sollten Sie eine Neuinstallation mit vorangehender
Festplattenunterteilung in Erwägung ziehen. Vermeiden sie in jedem Fall die zur
Hilfenahme eines Partitionsmanagers. Hier ist die Fehlerquote und das Risiko
eines Datenverlustes exorbitant hoch !
4. Führen Sie regelmäßige Datensicherungen durch. Wenn Ihnen
Backupsoftware zu kompliziert ist, genügt es auch, wenn Sie Ihre persönlichen
Daten regelmäßig auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick kopieren.
5. Installieren Sie nie 2 oder mehrere CD- oder
DVD-Brennsuiten gleichzeitig auf Ihrem Rechner. Diese Programme und die
eingebundenen Treiber können untereinander zu Konflikten führen und ihren PC so
zum Absturz oder zu Fehlfunktionen bringen. Das Gleiche gilt auch für
Virenschutzprogramme !
6. Vermeiden Sie die Nutzung von Filesharing-Börsen wie zum
Beispiel E-Mule. Diese Plattformen sind ein Tummelplatz für Computerviren,
trojanischen Pferden und anderer Malware.
7. E-Mails von unbekannten Absendern und mit fragwürdigen
Inhalten sollten Sie immer sofort löschen. Keinesfalls dürfen Sie E-Mail Anhänge
von solchen Absendern speichern oder gar ausführen. Auch Hyperlinks die im
Mailtext vorhanden sind, sollten Sie niemals anklicken. In den meisten Fällen
werden Sie hier auf "verseuchte" Seiten weitergeleitet oder fangen sich direkt
einen Computervirus ein.
8. Sofern Sie über ein Wireless LAN Netzwerk verfügen,
müssen Sie dieses gegen fremden Zugriff absichern. Mit der
WPA-Verschlüsselungstechnik sind sie hier auf der sicheren Seite. Alle
heutzutage erhältlichen W-LAN Geräte unterstützen diese Verschlüsselungstechik.
Wenn Sie etwas ältere Hardware verwenden, sichern Sie ihr W-LAN zumindest mit
der WEP-Verschlüsselung. Dies kostet Sie zwar ein wenig Zeit, schützt Sie aber
vor "Spionen" und "Fremdsurfern".
9. Ordnung ist das halbe Leben. Dies gilt auch für Ihren PC.
Halten Sie Ihre Festplatte möglichst sauber. Sie müssen auch nicht jedes
X-beliebige Programm, welches verspricht, Ihren PC schneller zu machen oder Ihre
Internetverbindung zu optimieren, installieren. Solche Programme bewirken in der
Regel das Gegenteil: Gerade leistungsarme Rechner werden hierdurch belastet und
somit noch langsamer. Entrümpeln Sie Ihren Austostart-Ordner. Je mehr Programme
beim Hochfahren des PC gestartet werden, desto schlechter ist die
Systemperformance. Klicken Sie hierzu auf Start--->Ausführen und geben den
Befehl msconfig ein (funktioniert nicht bei Windows 2000). Im darauffolgenden
Menue klicken Sie auf Systemstart und entfernen die Häkchen aus allen
Programmen, die beim laufenden PC-Betrieb nicht benötigt werden.
10. Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung Ihres PC.
Gerade die heutigen hochleistungs Prozessoren und Grafikkarten entwickeln unter
Belastung mitunter enorme Temparaturen, welche den PC zum Abstürzen bringen
können. Stellen Sie den Computer nicht in eine kleine Schreibtischniesche, in
der gerade nach hinten keine Luftzirkulation möglich ist. Der PC sollte
möglichst frei und nicht direkt an einem Heizkörper stehen. Verwenden Sie
gegebenenfalls einen oder mehrere zusätzliche Gehäuselüfter. Sie kosten nicht
viel und der Einbau ist meist ein Kinderspiel.
11. Basteln Sie nicht eigenhändig an Ihrem PC, wenn Sie
nicht über ein fundiertes Fachwissen verfügen. Gerade der Einbau
hochempfindlicher PC-Hardware sollte stets mit größter Umsicht erfolgen, denn
die Geräte können schon allein durch statische Aufladungen beschädigt und somit
unbrauchbar werden. Im schlimmsten Fall kann der PC hier sogar so schwer
beschädigt werden, dass der Austausch zahlreicher und teurer Komponenten
erforderlich wird. Wenn Sie Ihren PC auf- oder umrüsten möchten, holen Sie sich
gegebenenfalls professionelle Hilfe.